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Frauen.Stimm.Los!

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Verzaubern mit Geschichten

Verzaubern mit Geschichten

Mareike Tiede
Es ist schon viele Jahre her, da traf Mareike auf Rilkes schwarzen Panther, der sie langsam umrundete. Er kam ihr so nah, dass sich ihre Nackenhaare aufstellten. Und da wusste sie, was sie wollte: mit dem gesprochenen Wort berühren und Welten entstehen lassen!Und so wurde Mareike Tiede Sprecherin und Sprechtrainerin. Sie arbeitet als Sprecherin im Bayerischen und im Österreichischen Rundfunk und gestaltet - in Wien, Salzburg und München - Lesungen, Sprechkunst-Performances und Storytelling-Abende. Als Dozentin ist sie an der FH der WKW, an der Wirtschaftskammer Wien und am Mozarteum in Salzburg tätig.

Gilgamesh 21

Gilgamesh 21

Das Stück zum Jubiläum 25 Jahre theater bodi end sole

… ist die Auseinandersetzung mit dem ältesten, in einem Epos überlieferten Mythos der Welt.
… ist die die zeitgemäße Auseinandersetzung mit diesen Themen, gespiegelt ins 21. Jahrhundert.
… ist der erste Teil eines Projekts, das sich mit antiken Mythen und existenziellen Fragen der Menschen auseinandersetzt.

Literarische Quellen
Inspiriert von modernen Textübertragungen, sowie den Erzählungen sumerischer Mythen gedeutet auch aus feministischer Sicht, ist die Grundstruktur des Theatertextes entstanden. Davon ausgehend werden jene Themenaspekte herausarbeitet, die eine Brücke in das 21. Jahrhundert schlagen.

Inhalt des Mythos
Es geht um den größten König aller Zeiten: Gilgamesch von Uruk. Der ist zunächst alles andere als ein guter König, egoman, ein vergnügungssüchtiger Unhold, der darauf besteht, in seiner Stadt mit den Bräuten die erste Nacht zu verbringen. Er stört die Ordnung so sehr, dass keine Kinder mehr geboren werden. Und das in der Stadt, deren Göttin Ischtar ist, die Göttin der Liebe und der Lust. Das erbost die Götter. Daher schaffen sie ein Spiegelbild des Gilgamesch: Enkidu, den König der Tiere. Er soll sich Gilgamesch in den Weg stellen. Aber da beide gleich stark sind, geht der Kampf unentschieden aus. Sie werden Freunde und gehen auf Abenteuerfahrt und Gilgamesh lässt nun seine Stadt in Ruhe. Beide ziehen in den den Menschen verbotenen Zedernwald, um Bauholz zu holen. Dabei töten sie den Wächter des Zedernwaldes, der die Freveltat verhindern will. Am Ende aber soll, damit ihr Übermut nicht ins Unermessliche wächst, Enkidu sterben.
Gilgamesch trauert um den Freund, bis ihm, wie es im Epos heißt, „der Wurm aus der Nase fällt“. Ihn packt die Angst vor dem Tod, und er tut das Schlimmste, was ein König tun kann: Um dem Tod zu entfliehen, verlässt er die Menschen, für die er verantwortlich ist. Im Jenseits trifft er schließlich den einzigen Menschen, der dem Tod entkommen ist, Uta-napischti, den Noah der biblischen Sintflut-Erzählung. Der endlich macht Gilgamesch klar, dass er keine Chance hat, seinem Schicksal zu entfliehen, dass er weder Unsterblichkeit noch ewige Jugend einfordern kann. Und so wird Gilgamesh doch zu guter Letzt der große König, als den ihn das Epos preist.

Regiekonzept
Das Thema wird auf mehreren Ebenen mit unterschiedlichen darstellerischen Möglichkeiten abgehandelt.
Zwei Schauspieler, eine Sängerin und eine Performerin übernehmen den Part des Darstellens, Erzählens und Kommentierens. Die Welt der Götter, eigenständige Wesen und Projektionsfläche, werden durch sich ständig verwandelnde Objekte dargestellt.

Agustin Castilla-Avila komponiert für das Stück mikrotonale ekmelische Musik, inspiriert von der Musiksprache arabischer Kultur, Gertraud Steinkogler-Wurzinger singt ihre Eigenkompositionen. Die Musiker*innen mit ihren Instrumenten sind Teil des Geschehens und der Bühnengestaltung.

Das szenografische Konzept von Nicole Baïer und Alois Ellmauer beruht auf der Annahme, dass nur in der Spiegelung des Du der Mensch als ein Ich sich erfahren kann. Reflexion, Selbstreflexion, Spiegelung und Projektion sind daher die Elemente mit denen Bühne und Video spielt.

Mitwirkende
Auf der Bühne –  Wolfgang Kandler, Mareike Tiede, Wolfgang Oliver (Performance); Gertraud Steinkogler-Wurzinger (Gesang); Astrid Fürhapter-Royer, Ilse Lackenbauer, Valerie Schöberl, Markus Stangl, (Puppenspiel); Agustín Castilla-Ávila (Gitarren) Sophie Hassfurther (Reeds) 

Szenografie – Nicole Baïer, Alois Ellmauer

Video – Nicole Baïer 
Komposition – Agustín Castilla Ávila, Gertraud Steinkogler-Wurzinger

Kostüme – Pablo Alarcón

Bühne und Figurenbau –  Alois Ellmauer

Tonmontagen und Lichtdesign – Helfried Hassfurther

Regie – Christa Hassfurther, Bashir Khordaji

Daten
Premiere – Sonntag, 27. Mai 2018, 19:30
Weitere Vorstellungen - Mi., 30. Mai, Sa., 2., so., 3. Juni, 19:30

Ort
Alte Schmiede, Pernerinsel, Mauttorpromenade 7A, 5400 Hallein

Karten
www.bodiendsole.at
+43 699 100 70 705

Kontakt
Olivia Mitterhuemer
olivia.mitterhuemer@gmail.com

 

Ausgewählte Lebensläufe

Nicole Baïer
geb. 1967 in Basel/Schweiz. Filmemacherin und Videokünstlerin, Kommunikationswissenschafterin. Wohnt seit 1994 in Salzburg, Österreich und arbeitet international.
Als Filmemacherin (Buch, Kamera, Schnitt), spannen ihre Videoarbeiten einen Bogen vom dokumentarischen, über Musik- und Tanzvideos, bis in den intermedialen und experimentellen (Medien-) Raum (Szenographie, Performance, Videoinstallation).
Als Künstlerin versteht sie sich auch als Kulturvermittlerin und entwickelt bzw. realisiert seit 20 Jahren künstlerisch-medienpädagogische Projekte mit Video für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Seit 2010 verstärkt für junge Flüchtlinge.
Als Cutterin und Kamerafrau ist sie Vorstandsmitglied im Studio West.Independent Film Salzburg. atelierdemontage.wordpress.com

Sophie Hassfurther
Die Saxophonistin hat sich einen Namen als wandlungsfähige und vielseitige Instrumentalistin, Interpretin und Komponistin gemacht. Als gefragte Jazzsolistin widmet sie sich einer intensiven Konzerttätigkeit, die sie von den Niederlanden bis nach Ägypten führte, mit Auftritten in New Orleans, New York, Istanbul und internationalen Festivals in ganz Europa. Als Komponistin erhielt sie zwei Stipendien des bka und setzt Werke für kleine und große Formationen um. sophiehassfurther.com

Mareike Tiede
Es ist schon viele Jahre her, da traf Mareike auf Rilkes schwarzen Panther, der sie langsam umrundete. Er kam ihr so nah, dass sich ihre Nackenhaare aufstellten. Und da wusste sie, was sie wollte: mit dem gesprochenen Wort berühren und Welten entstehen lassen!
Und so wurde Mareike Tiede Sprecherin und Sprechtrainerin. Sie arbeitet als Sprecherin im Bayerischen und im Österreichischen Rundfunk und gestaltet - in Wien, Salzburg und München - Lesungen, Sprechkunst-Performances und Storytelling-Abende. Als Dozentin ist sie an der FH der WKW, an der Wirtschaftskammer Wien und am Mozarteum in Salzburg tätig. www.mareiketiede.at

Gertraud Steinkogler-Wurzinger
geboren und aufgewachsen in Saalfelden, Land Salzburg
Studien:  Kirchenmusik, Gesang und Musikwissenschaft in Salzburg, „ Early Musik“ und " Contemporary Vocal Ensemble" an der Guildhall School of Music and Drama, London. Berufsbegleitend: Feministisches Grundstudium am Rosa Mayreder College-Wien. Indivocal Praxis nach dem Nada Brahma System (Dr. Vemu Mukunda) bei Gunda Dietzel (Stuttgart).
Gertraud ist als Gesangssolistin, Chorleiterin (Belcantochor Salzburg), Performerin und als Komponistin tätig, deren Schwerpunkte in der Alten und in der Neuen Musik liegen. Bisher entstanden etwa 40 Kompositionen, hauptsächlich vokal.
Seit 1990 lehrt sie an der Universität Mozarteum Salzburg, war bereits  in verschiedenen Funktionen tätig, leitet derzeit das Institut für Gleichstellung und Gender Studies.
Gertraud bewegt sich künstlerisch liebend gerne in Formaten an den Schnittstellen von Schauspiel und Musikalischer Performance. Unbekannte Komponistinnen holt sie gerne vor den Vorhang und fördert junge Komponist_innen durch die Vergabe und Aufführung von Auftragswerken. Die jüngste Uraufführung war im Oktober 2017:  die Kammeroper " die Lutherin" von Agustin Castilla, Regie: Christa Hassfurther
http://www.moz.ac.at/people.php?p=51057

Wolfgang Kandler
absolvierte zwischen 2004 und 2007 das Franz Schubert Konservatorium für Musik und darstellende Kunst Wien. Er erhielt sein Schauspiel Diplom durch die paritätische Bühnenreifeprüfung und Zbf München.

Von 2009-2014 war er am Nationaltheater Radu Stanca in Sibiu, Rumänien engagiert, wo er in über 20 Produktionen mitwirkte. Er nahm an einer Reihe von Festivals teil, nahm Hörspiele im ORF auf, gab Lesungen und Workshops.
Seit seiner endgültigen Rückkehr nach Österreich spielte er in verschiedenen Ensembles des Freien Theaters in Salzburg: Theater ecce Der zerbrochene Krug (2014), Hafen der gestrandeten Sehnsüchte (2016) Gulliver (2016) (Regie Reinhold Tritscher), theater direkt Bungee Jumping (2016) (Regie Michael Kolnberger), Theaterachse Freiheit komm (2016), Das Konzert (2016), Der Sturm (2017) (Regie Matthias Schuh)
Bei Theater bodi end sole war er im Juni 2017 als Beamter in Blinde Kuh oder Kafkas Labyrinth zu sehen.

Wolfgang Oliver
Studierte ab 2003 an der Deutschen Schauspieler- und Medienakademie Berlin. 2016 Coaching an der Christian Rode Sprecherschule Berlin.
Seit 2001 spielte er in verschiedenen Ensembles der Freien Theaterszene in Salzburg, Graz und Innsbruck:
2002 Theater ecce „Waikiki Beach“ R: Reinhold Tritscher, 2007 WUK Wien „Der Tag an dem Dada in seinen Kopf stieg“ R: Josef M. Krasanovsky, 2008 Ensembletheater am Petersplatz,Wien „Baal“ R: Dieter Haspel, 2009 Theater Drachengasse, Wien;
„Viele Gute Dinge kommen aus Reykjavik“ R: Josef M. Krasanovsky, 2010 Schauspielhaus, Wien, „Scheinbar Treibgut“ R: Artur Ortnes, 2016 Theater Melone, Freies Theater Innsbruck “Funnyhills – Das Dorf an der Grenze” R: Florian Hackspiel. Seit 2003 wirkte er in einer Reihe von Film- und Fernsehproduktionen mit.
Bei Theater bodi end sole wirkte er in einer Reihe von Stücken mit (1998/199 Salinenstadt I&II, 2003 Café Kosmos, 2004 sündenfälle, 2005 Leben mit dem Wurm)

 

 

 

KEP ist am Weg

KEP ist am Weg

Kulturentwicklungsplan des Landes Salzburg
Jetzt geht es um die Umsetzung! In der Kulturabteilung des Landes hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die nunmehr Themenschwerpunkte heraus arbeitet und Prioritäten setzen wird, was als erste Maßnahmen umgesetzt werden soll. Der Landeskulturbeirat entsendet in dieses Gremium zwei seiner Mitglieder.

Glück

Glück

mit dem Ensemble Schräge Vögel

Jeder Mensch möchte glücklich sein. Muss man da auf sein Glück warten, bis es einen findet? Oder ist es besser, sich einfach auf den Weg zu machen?

Hans im Glück
Goldmarie und Pechmarin
Anleitung zum Unglücklichsein
Da hast du noch mal Glück gehabt!
Das Glück is a Vogerl…

Jeder Mensch möchte glücklich sein. Muss man da auf sein Glück warten, bis es einen findet? Oder ist es besser, sich einfach auf den Weg zu machen?
Acht Menschen sind aufgebrochen zum Ziel ihrer Wünsche, bepackt mit Gepäckstücken, die für entscheidende Aspekte ihres Lebens stehen. Doch zu viele Hindernisse sind noch im Weg, die den Aufbruch vorerst unmöglich machen.
Eine poetisch-skurrile Theaterreise.

Mit
Andi Bernegger, Sandra Daia-Nicol, Juli Düregger, Seval Gündüz, Nina Reich, Caspar Russegger, Irina Schwaiger, Sophia Wirthmiller. 

Regie – Anna Russegger und Bashir Khordaji
Technik – Helfried Hassfurther
Produktionsleitung – Christa Hassfurther

Eigenproduktion von Theater bodi end sole, inspiriert von Ulrike Winkelmanns Stück „Findet mich das Glück?“

Premiere
Do. 22. Febr. 2018
Weitere Vorstellungen
Fr. 23., Sa. 24. Febr. und Fr., 2., Sa.3. März 2018 jeweils 19:30 Uhr

Ort
[theater | objekt] Davisstr. 7
5400 Hallein

Karten
www.bodiendsole.at
+43 699 10070705

Theater bodi end sole „Schräge Vögel“ ist ein Communitiy-Projekt das seit Jahren mit großem Erfolg jungen Menschen die Möglichkeit gibt unter professioneller Leitung Theaterstücke zu entwickeln und darzustellen.
Im Herbst 2018 beginnt eine neue Reihe von Community-Projekten für Menschen jeden Alters, „Frederick. Volxtheater" 

theater:zusammen

theater:zusammen

Die Workshopreihe mit Menschen unterschiedlichster Herkunft geht weiter. Der nächste Termin ist am 28. und 29. April in Seekirchen im Emailwerk statt. Am Freitag darauf, am 4.

Enigma

Enigma

Vom Geheimnis der Freundschaft

INSPIRATIONSSKIZZEN
Freundschaft ist wohl das größte und rätselhafteste Thema des menschlichen Daseins, in dem auch der stärkste aller menschlichen Triebe seinen Platz hat, der Fortpflanzungstrieb. Es ist eines der ältesten Themen, das an Aktualität niemals verliert, an dessen Wichtigkeit permanent erinnert und gearbeitet werden muss. Dies umso mehr, als in Zeiten der virtuellen Kommunikationsforen von Facebook, Twitter, und Co. das traditionelle Freundschaftsverhältnis pervertiert wird. Ist doch die „Gemeinschaft des Geistes“ zu Zeiten von facebook und twitter mehr und mehr digitalisiert als persönlich.

Anderseits ist nicht zu übersehen, dass gerade die sozialen Medien Freundschaft und Solidarität ermöglichen. Wie könnten ohne sie die Kontakte und Beziehungen der Menschen, die durch ihre Flucht über ganz Europa zerstreut wurden, untereinander und mit den Daheimgebliebenen aufrecht erhalten werden?

Dennoch, welche Möglichkeiten gibt es heute, von der digitalen Freundeswelt wieder den Fokus auf den persönlichen Kontakt von Menschen zu lenken? Wie lässt sich unsere beschleunigte Welt entschleunigen, um Raum für persönliche Begegnungen wieder zu schaffen? Wie gelingt es uns, Freundschaft als prägenden Wert unserer Gesellschaft wieder sichtbar zu machen und damit der Entsolidarisierung wirksam entgegen zu treten?
Damit nähern wir uns dem Aspekt der Akzeptanz der eigenen Identität und der, der Identitäten von anderen. Geht man von der Frage aus, was macht Identität aus, von welchen Faktoren wird sie bestimmt, kommt man sehr rasch in Bereiche von Herkunft, Familienzugehörigkeit, gesellschaftliche Zugehörigkeit, Religion, Hautfarbe, sexuelle Ausrichtung. Man stellt die Frage, was verbindet einen mit anderen und was macht einen Menschen einzigartig. Die nächste Frage, die daraus folgt, ist, wie verschieden darf jemand sein, um nicht ausgeschlossen zu sein. Wer oder was bestimmt die Kriterien der Verschiedenheit, die zum Ausschluss führen? Exklusion – Inklusion? Wie verräterisch sind diese Begriffe in ihrer schillernden Bedeutung? Welche Grenzen ziehen sie in unseren Köpfen?
Die Globalisierung und die damit verbundene scheinbare Entgrenzung hat das Biedermeier des begrenzenden Denkens, der Sehnsucht, Mauern und Zäune wieder zu errichten, Vorschub geleistet.
Die Angst, seine Identität zu verlieren, macht sich vielerorts breit.

Um hier eine Balance zu finden, wird es wichtig, den Eigenwert, die Selbstbestimmung des Individuums sich bewusst zu machen und zu stärken. Zu fragen, was verbindet mich in meiner Identität mit anderen Menschen, was grenzt mich ab. Es heißt auch, die eigene Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit wahrzunehmen und zu akzeptieren.

Genau an diesen aktuellen Schnittstellen möchten wir uns bewegen und spartenübergreifend uns dem Thema annähern, es ausloten und in Beziehung zueinander erfahrbar gestalten.

„Enigma“ ist daher auch ein Stück von Grenzgängern, die sich genau damit auseinander setzen, was zunächst einmal unmöglich erscheint.
Leonhard Besl, Künstler und Philosoph, er ist sein Leben lang an den Rollstuhl gefesselt, kann nur mühsam den Pinsel führen und erschafft doch Bilder, die von großer Intensität zeugen. Bewegung ist ein wichtiges Thema für ihn. Die Videokünstlerin Nicole Baïer überwindet permanent die Grenzen ihrer immer stärker werdenden Hörunfähigkeit, um mit Menschen in Kontakt bleiben zu können entwickelt sie ihre sehr persönlichen Strategien.

Als musikalische Inspirationsquelle dient Edward Elgars „Enigma Variationen“

KONZEPT
Grenzen, auch persönliche, sichtbar zu machen und zu überwinden ist daher auch ein Ziel unserer Gemeinschaftsarbeit, bei der jede/ jeder sich gleichwertig einbringen kann und soll. Die Regiesseurin hat die Aufgabe zu ordnen und in Form zu bringen.

Die Protagonist*innen werden genau die Mittel verwenden, die man bei kritischer Betrachtung gerade angesichts der jüngsten Entwicklungen als manipulativ, sogar existenzbedrohend bezeichnen kann und damit ihre Möglichkeiten sichtbar machen. Durch die in sich und einander verschränkende Verwendung unterschiedlicher Medien (Malerei, Video, Sprache und Bewegung) werden in kleinem Rahmen Möglichkeiten des „Transmedia Storytelling“ genutzt, um die fiktive Welt mit der realen verschmelzen zu lassen.

Die Künstler*innen, nähern sich dem Themenfeld Freundschaft / Solidarität / Toleranz, indem sie auch mit ihren künstlerischen Mitteln einen Austausch mit dem jeweils anderen suchen und im Rahmen der Performance umsetzen. Konflikte werden nicht ausgespart, Respekt ist der Leitfaden. Die Mitwirkenden werden mit den Themen und Impulsen, die sie aus Literatur, Musik und Medien schöpfen, gemeinsam auf eine Entdeckungsreise gehen und laborhaft experimentieren.

Zentral ist die Frage nach dem Kitt sozialer Beziehungen. Damit verbunden ist auch die Frage nach dem Vertrauen, wem darf man trauen? Was ist demnach die „Wahrheit“ in unserer nunmehr schon „postfaktisch“ genannten Zeit, in der Lügen euphemistisch als „alternative Fakten“ bezeichnet werden?
Lässt sich Wahrheit überhaupt überprüfen? Kommt es nicht schließlich auf die gut gemachte Story an, wenn wir etwas glauben wollen. Denn letztendlich spielt die emotionale Bindung zum Erzählten sowie zur Erzählerin eine wesentliche Rolle für dessen Glaubwürdigkeit. Daraus folgen auch Fragen, die ganz in das persönliche Erleben eingreifen: Wie geht der einzelne mit dem Verlust der Liebe/ Freundschaft um?

MITWIRKENDE
Leonhard Besl – Bild, Mareike Tiede – Storytelling, Sarah Mayer – Tanz, Musik, Storytelling, Nicole Baïer – Video, Christa Hassfurther– Regie
Konzeptuelle Erarbeitung - Ensemble
Licht & Ton – Helfried Hassfurther

AUFFÜHRUNGSORT UND ZEIT
Zum ersten Mal wird das Projekt am 12. Und 13. September 2017 im Kulturpavillon „White Noise“ präsentiert.
Aufführungen in Hallein: 22. – 24. September 2017

theater:zusammen

theater:zusammen

Ein Workshop für Menschen jeden Alters: Für die, die schon immer da waren, für die, die neu angekommen sind, für Familien, Alleinstehende, Theatererfahrene und Neulinge.

Was ist damit gemeint
Interkulturelles Theater/ Kulturvermittlung mit Theater/ Interaktives und interkulturelles Prozesstheater

Durch die theaterpädagogische Improvisationsarbeit können Menschen unterschiedlichster Kultur und Bildung in einen gemeinsamen Prozess eingebunden werden. Ohne Sprache, aber mit der Sprache der Musik, Tanz, Bild und Ton werden Möglichkeiten für eine gemeinsame Arbeit geschaffen.

Durch die individuelle Herangehensweise können örtliche Bedürfnisse und Wünsche einbezogen und gesellschaftsverbindende Prozesse in die Wege geleitet werden.

Ziel des Workshops ist es, mit künstlerischen Mitteln Integrationsarbeit zu leisten. Durch das kreative Miteinander und die Lust am Spielen soll das Zusammenwachsen in der Gemeinde gefördert werden.

Am Ende von 12 Stunden steht eine kurze Workshop-Präsentation, die in der Gemeinde bei unterschiedlichsten Veranstaltungen gezeigt und integriert werden kann.

Leitung – Dorothee Horsch, Schauspielerin, Theater- und Tanzpädagogin
Bashir Khordaji, Regisseur und Schauspieler aus Syrien

Ansprechpartnerin – Christa Hassfurther, mob +43 699 170 87 127, mail c [dot] hassfurther [at] bodiendsole [dot] at

Eine Kooperation des Salzburger Bildungswerks mit der interkulturellen Theatercompagnie „bodi end sole“.

Neuer Landeskulturbeirat gewählt

Neuer Landeskulturbeirat gewählt

Christa Hassfurther als Vertreterin der Darstellenden Kunst
Das Land Salzburg führte die Findung eines Teiles des Landeskulturbeirates heuer in Form einer offenen Wahl durch. 986 Kultureinrichtungen und Kunstschaffende waren zur Wahl der 79 Kandidat_innen für den Landeskulturbeirat Salzburg berechtigt. Immerhin 26,8 Prozent der Wahlberechtigten nahmen von ihrem Wahlrecht Gebrauch und wählten die neuen Landeskulturbeiräte für acht Sparten: Christa Hassfurther (Darstellende Kunst), Renate Bienert (Musik), Thomas Friedmann (Literatur), Andrea Folie (Kulturzentren und Kulturinitiativen), Roman Höllbacher (Architektur), Elisabeth Schmirl (Bildende Kunst), Renate Wurm (Film), Karl Zechenter (Medien/Medienkunst); Weiters wurden Ingrid Weydemann (Volkskultur) und Martin Hochleitner (Freie Liste) in den Landeskulturbeirat gewählt; die verbleibenden Sitze, nach Stimmenstärke, erhielten Magdalena Stieb, Rüdiger Wassibauer und Markus Weisheitinger-Hermann. In den folgenden Wochen werden weitere sieben Mitglieder durch die Landesregierung in den Landeskulturbeirat entsandt. Ich freue mich sehr über das große Vertrauen der Künstler*innen und Kulturschaffen!

Ein Preis für unser Theater

Ein Preis für unser Theater

Pro Salzburg Landeskulturstiftung

Die Pro Salzburg Landeskulturstiftung gibt es seit dem Jahr 2006. Sie unterstützt freie Kulturinitiativen im Land und in der Stadt Salzburg. Unser Theater gehört heuer zu den zehn freien Salzburger Kulturinitiativen, die ausgezeichnet wurden. Der inhaltliche Vergabeschwerpunkt lag heuer auf der kulturellen Gemeinwesenarbeit. Die Vorstandsmitglieder haben insbesondere Kunstschaffende und Kulturinitiativen aus dem Bundesland Salzburg gewählt, die konsequent und kontinuierlich tätig sind, dabei vor allem innovative Formen der Kunstvermittlung verfolgen und neue Räume für die Kunst erschließen. Die Kulturstiftung Pro Salzburg sieht sich als eine unabhängige Ergänzung zur Förderlandschaft des Landes Salzburg mit dem Ziel, engagierte Künstlerinnen und Künstler in Salzburg zu unterstützen.

Der Stiftungsvorstand setzt sich zusammen aus Landesrat Heinrich Schellhorn (Vorsitzender), Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (Stellvertretende Vorsitzende), Stifterin Gertraud Ruckser-Giebisch und Magda Krön.

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