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Programm

Produktion

Besonderes Merkmal: Tochter. Unerwünscht

  • Premiere: Mittwoch 27. März 2019, 19:30
  • 28./30. März 2019, 19:30
  • 04./05. April 2019, 19:30
  • Letztmalig: Samstag 6. April 2019, 19:30

Ein Bündel zusammengebundener Blechdosen mit der Aufschrift „Zum Büchsenmacher“ ist in vielen Gegenden Österreichs bis heute ein beliebter Scherz, der mit Vätern bei der Geburt einer Tochter getrieben wird. Vor allem in ländlichen Gegenden haben es Frauen nach wie vor schwer, Anerkennung zu finden und sich zu emanzipieren. Bis heute geübte Bräuche, Gepflogenheiten, Symbolhandlungen machen die nicht ausgesprochenen Gesellschaftsnormen sichtbar und lassen uns die gläserne Decke spüren, die trotz legistischer Gleichstellung, immer noch vorhanden ist.
Was machen Töchter, Frauen, damit sie in ihrer Familie, in ihrem gesellschaftlichen Umfeld, erwünscht sind?
Welche Wünsche erfüllen sie ihren Vätern, ihren Männern. Worauf verzichten sie?
Die Fotos von Pepa Hristova, sind eine der Inspirationsquellen für die Performance. Die Fotografin hat die letzten Schwurjungfrauen Europas in Albanien besucht. Diese Frauen schlüpfen in die Rolle eines Mannes und werden als solcher von der Gesellschaft für den Rest ihres Lebens wahrgenommen.
Ebenso dient die ORF-Dokumentation „Nie genug. Der Körperkult in sozialen Medien“ als Einstieg in Aspekte des Themas.
Weitere Inspirationsquellen sind die biografischen Notizen von Frauen aus dem öffentlichen und privaten Leben, die unterschwellig, zum Teil aber auch recht offen die Ablehnung als Tochter erfahren haben.
Ebenso sind es literarische Figuren, die als Spiegel ihrer Zeit und Gesellschaft dienen.

Mitwirkende
Auf der Bühne – Marion Hackl, Wolfgang Kandler, Susanne Lipinski; Bühne – Alois Ellmauer;
Regie – Christa Hassfurther, Bashir Khordahji

Premiere - 27. März 2019
Weitere Vorstellungen – 28., 30. März, 4., 5., 6., April
[theater | objekt] Hallein
Davisstr. 7